Der entwurzelte Baum. In Holz geschnitten und mit Original-Holzschnitten von Otto Rudolf Schatz. Erstausgabe. – Buch antiquarisch kaufen
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75,00 €
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antiquarisches Buch
* Inkl. Mwst.
Autor/in:
Zustand:
leichte Gebrauchsspuren
Verlag:
Format:
4° (218 x 305mm)
Seiten:
Ohne Seitenzählung (20 Bl.)
Ort:
Berlin
Auflage:
Erste Aufl.
Einband:
Halbpergament
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Fadengehefteter Halbpergamenteinband in Blockbuchbindung mit Deckeltitel in Holzschnitt. Der Einband (v. a. der Hinterdeckel), die Schnitte und einzelne Seiten ebd. etwas stockfleckig, ansonsten guter Erhaltungszustand.
"Diese Buch wurde von Otto R. Schatz im Jahre 1926 in Holz geschnitten, von der Buchdruckwerkstätte GmbH in Berlin vom Stock gedruckt." (Verlagstext)
Josef Luitpold Stern (* 18. April 1886 in Wien; gestorben 13. September 1966 ebenda), Pseudonym Josef Luitpold, war ein österreichischer Dichter und Bildungsfunktionär der Arbeiterbewegung. Stern stammte aus assimiliert jüdischer Familie und wuchs im sozialdemokratischen Milieu Wiens heran. Sein Vater Moriz Stern (gestorben 1901; Alter: 56) war Administrator der Arbeiter-Zeitung, und Josef gehörte bereits als Schüler zu den aktiven Mitgliedern einschlägiger Organisationen. Stern besuchte das Piaristengymnasium und studierte danach Rechtswissenschaften in Wien und Heidelberg. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Stern ab 1909 als Redakteur der Zeitschrift Der Kunstwart in Dresden, später machte ihn Robert Danneberg zum Leiter der Abteilung Büchereien in der sozialdemokratischen Bildungszentrale in Wien. Stern arbeitete auch in der Arbeiter-Zeitung mit, war Redakteur des "Strom" und Leiter der "Volksbühne". Als Soldat im Ersten Weltkrieg schrieb Stern Antikriegsgedichte. Nach 1918 wurde Leiter der sozialdemokratischen Bildungszentrale, war Mitbegründer der Büchergilde Gutenberg und fungierte als "Hausdichter" der Sozialdemokratie. So verfasste er zahlreiche Gedichte, die bei festlichen Veranstaltungen vorgetragen wurden. Er gehörte Anfang 1933 zu den Gründern der "Vereinigung sozialistischer Schriftsteller". Nach dem Scheitern des Februaraufstandes floh Stern im April 1934 in die Tschechoslowakei, dann weiter über Frankreich (wo er interniert wurde) und Spanien in die USA. Dort wirkte er als Lehrer und Fürsorger in einem Slum in Philadelphia.
Otto Rudolf Schatz (* 18. Jänner 1900 in Wien; gestorben 26. April 1961 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Der Sohn einer Beamtenfamilie absolvierte die Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner. Mit 22 Jahren trat der auf der politischen Linken engagierte Künstler bereits als Buchillustrator für Arthur Roessler hervor, später auch für Josef Luitpold Stern (Der entwurzelte Baum, Die neue Stadt, Die Rückkehr des Prometheus). Schatz illustrierte in der Zwischenkriegszeit vor allem Literatur aus dem Strom-Verlag (u. a. Stefan Zweig, Jack London, daneben auch Upton Sinclairs "Co-op" und Peter Roseggers "Jakob der Letzte"). 1925 erhielt Schatz den Großen Staatspreis, 1928 - 38 war er Mitglied des Hagenbundes. Während des Zweiten Weltkrieges lebte Schatz in Brünn, Prag und wurde später in ein KZ-Außenlager des KZ Groß-Rosen in Gräditz eingeliefert, da er durch seine Heirat als "jüdisch versippt" galt. Schatz hat hauptsächlich als Holzschneider gearbeitet - mehr als 1500 Motive sind überliefert. Im Handel tauchen auch Ölbilder und vereinzelt Erotica auf. Als Sammler und Propagator des Künstlers ist nach dessen Tod Wilfried Daim aufgetreten. Daim hat auch die 1926 - 1929 geschaffenen Holzdrucke zu Ernst Preczangs Gedicht "Stimme der Arbeit" rekonstruiert und das Buch 1999 als Faksimile ediert. (Wikipedia)
"Diese Buch wurde von Otto R. Schatz im Jahre 1926 in Holz geschnitten, von der Buchdruckwerkstätte GmbH in Berlin vom Stock gedruckt." (Verlagstext)
Josef Luitpold Stern (* 18. April 1886 in Wien; gestorben 13. September 1966 ebenda), Pseudonym Josef Luitpold, war ein österreichischer Dichter und Bildungsfunktionär der Arbeiterbewegung. Stern stammte aus assimiliert jüdischer Familie und wuchs im sozialdemokratischen Milieu Wiens heran. Sein Vater Moriz Stern (gestorben 1901; Alter: 56) war Administrator der Arbeiter-Zeitung, und Josef gehörte bereits als Schüler zu den aktiven Mitgliedern einschlägiger Organisationen. Stern besuchte das Piaristengymnasium und studierte danach Rechtswissenschaften in Wien und Heidelberg. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Stern ab 1909 als Redakteur der Zeitschrift Der Kunstwart in Dresden, später machte ihn Robert Danneberg zum Leiter der Abteilung Büchereien in der sozialdemokratischen Bildungszentrale in Wien. Stern arbeitete auch in der Arbeiter-Zeitung mit, war Redakteur des "Strom" und Leiter der "Volksbühne". Als Soldat im Ersten Weltkrieg schrieb Stern Antikriegsgedichte. Nach 1918 wurde Leiter der sozialdemokratischen Bildungszentrale, war Mitbegründer der Büchergilde Gutenberg und fungierte als "Hausdichter" der Sozialdemokratie. So verfasste er zahlreiche Gedichte, die bei festlichen Veranstaltungen vorgetragen wurden. Er gehörte Anfang 1933 zu den Gründern der "Vereinigung sozialistischer Schriftsteller". Nach dem Scheitern des Februaraufstandes floh Stern im April 1934 in die Tschechoslowakei, dann weiter über Frankreich (wo er interniert wurde) und Spanien in die USA. Dort wirkte er als Lehrer und Fürsorger in einem Slum in Philadelphia.
Otto Rudolf Schatz (* 18. Jänner 1900 in Wien; gestorben 26. April 1961 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Der Sohn einer Beamtenfamilie absolvierte die Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner. Mit 22 Jahren trat der auf der politischen Linken engagierte Künstler bereits als Buchillustrator für Arthur Roessler hervor, später auch für Josef Luitpold Stern (Der entwurzelte Baum, Die neue Stadt, Die Rückkehr des Prometheus). Schatz illustrierte in der Zwischenkriegszeit vor allem Literatur aus dem Strom-Verlag (u. a. Stefan Zweig, Jack London, daneben auch Upton Sinclairs "Co-op" und Peter Roseggers "Jakob der Letzte"). 1925 erhielt Schatz den Großen Staatspreis, 1928 - 38 war er Mitglied des Hagenbundes. Während des Zweiten Weltkrieges lebte Schatz in Brünn, Prag und wurde später in ein KZ-Außenlager des KZ Groß-Rosen in Gräditz eingeliefert, da er durch seine Heirat als "jüdisch versippt" galt. Schatz hat hauptsächlich als Holzschneider gearbeitet - mehr als 1500 Motive sind überliefert. Im Handel tauchen auch Ölbilder und vereinzelt Erotica auf. Als Sammler und Propagator des Künstlers ist nach dessen Tod Wilfried Daim aufgetreten. Daim hat auch die 1926 - 1929 geschaffenen Holzdrucke zu Ernst Preczangs Gedicht "Stimme der Arbeit" rekonstruiert und das Buch 1999 als Faksimile ediert. (Wikipedia)
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Erstausgabe / -auflage:
Erschienen:
1926
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